Eines der Prinzipien des CV ist scientia. Es gilt, bei aller Differenziertheit der Wissenschaften, die Einheit der Wahrheit zu erkennen. Deshalb nimmt der CV den Studenten in die Pflicht, sein Fachstudium auf einer breiteren Grundlage aufbauen, damit er nicht zum Fachidioten wird. Das umfasst auch, sich an der Selbstverwaltung der Wissenschaft zu beteiligen; die Eugen-Bolz-Stiftung unterstützt dies durch Stipendien. (Förderungsgrundsätze)
Die Verbindungen bieten oft eine Bibliothek, Arbeitsgemeinschaften und moderne Arbeitsplätze (PC, Internet, CD-Roms etc.). Sie bieten ferner anregende Vorträge, Diskussionen, Studientage sowie Raum für interfakultäre Gespräche.
Die CV-Akademie trägt zur Vertiefung dieser Bildungsarbeit durch Seminare bei. Sie will auf ein gesellschaftliches Engagement und die soziale Kompetenz der Studentinnen und Studenten fördern.
Die Felix-Porsch/Johannes-Denk-Stiftung fördert auch das studium generale, wenn es Stipendien an bedürftige Studenten vergibt, und erleichtert den Blick über den Zaun durch Stipendien für Auslandsstudien.
Muße
Der Student läuft Gefahr, dem Leistungsdruck und Prüfungsängsten zu erliegen. Hier wirken die Verbindungen mit der Pflege mehr emotional geprägter Veranstaltungen (Lieder, Sport) entgegen. Antike Philosophen sahen den Menschen zu wirklich Großem nur in der Muße befähigt. Das Leben in der Studentenverbindung mit seinem Brauchtum soll Freude machen und der Lebensfreude am Studium sowie am Freundeskreis Ausdruck verleihen.
Verpflichtungen der im Beruf Stehenden
Der Akademiker, der die Hochschule
verlassen hat, läuft Gefahr, bei den erworbenen Kenntnissen zu verharren. Er
findet in der Verbindung, im Gespräch mit den Studenten Anregungen, sich Neuem
zu öffnen. Auch die Weitervermittlung seiner Kenntnisse an die Jungen wird ihm
dann eine gern wahrgenommene Verpflichtung sein.